Psychotherapie

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Die Praxis - MPU-Vorbereitung, Psychotherapie, Coaching und individuelle Beratung - Gehirn-Symbol

Unterstützung bei Angst, Stress und Lebensfragen

Manchmal geraten Gedanken, Gefühle und Körperempfinden durcheinander: Schlafprobleme, ständige Anspannung, Grübelschleifen oder das Gefühl, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen. Bei „die praxis“ begleiten wir Sie in solchen Phasen mit psychotherapeutischen und beratenden Angeboten – wertschätzend, strukturiert und auf Augenhöhe.

In der Psychotherapie geht es darum, Ihre Muster zu verstehen, alte Belastungen zu sortieren und neue Wege im Umgang mit sich selbst und Ihrem Umfeld zu finden. Wir arbeiten ressourcenorientiert:
Wir schauen nicht nur auf das, was schwer ist, sondern auch auf das, was dich stärkt und trägt.​

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Stress‑Impuls 1

Die 60‑Sekunden‑Pause: Stellen Sie sich einen unsichtbaren Stop‑Knopf in Ihrem Alltag vor.
Wenn Sie merken, dass alles zu viel wird, drücken Sie ihn für 60 Sekunden:

Setzen oder stellen Sie hin, beide Füße auf dem Boden

Atmen Sie drei- bis viermal etwas tiefer ein und aus.

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit für einen Moment auf drei Dinge, die Sie gerade sehen, zwei Dinge, die Sie hören, und einen Körperbereich, den Sie spüren.

Diese Minute löst keine Probleme, aber sie schenkt Ihnen einen kleinen Abstand – und manchmal ist genau dieser Abstand der Punkt, an dem Sie bewusster entscheiden können, wie Sie weitermachen.

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Stress‑Impuls 2

Ein „Mini‑Nein“ am Tag
Dauerstress entsteht oft dort, wo wir zu oft „Ja“ sagen, obwohl wir „Nein“ fühlen.
Überlegen Sie heute:

Wo könnten Sie ein Mini‑Nein setzen?

Vielleicht nehmen Sie sich das Recht, eine Anfrage erst einmal zu überdenken, statt sofort zuzusagen.

Vielleicht sagen Sie freundlich: „Heute schaffe ich das nicht, ich brauche eine andere Lösung.“

Vielleicht setzen Sie sich selbst eine Grenze und hören bewusst 15 Minuten früher auf zu arbeiten.

Sie müssen nicht Ihr ganzes Leben auf einmal umkrempeln.
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Ein kleines, bewusst gesetztes Nein ist ein Anfang.

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Stress‑Impuls 3

Der freundlichere Ton im Kopf
Achten Sie einen Tag lang darauf, wie Sie innerlich mit sich sprechen, wenn etwas nicht klappt.
Wie lautet Ihr innerer Ton? Eher:

„Typisch, ich kriege nichts hin“oder

„Okay, das war jetzt nicht ideal – was brauche ich, um es nächstes Mal besser zu machen?“

Versuchen Sie, Ihren inneren Ton eine Nuance freundlicher zu machen. Nicht beschönigen, aber auch nicht niedermachen. Sie dürfen Fehler haben und trotzdem ernst genommen werden – auch von sich selbst.

Die Praxis - MPU-Vorbereitung, Psychotherapie, Coaching und individuelle Beratung - Wellensymbol

Besuch statt Überfall: Viele beschreiben Gefühle wie Wut, Angst oder Traurigkeit, als würden sie sie „überfallen“.
Probieren Sie einmal eine andere Perspektive:

Gefühle kommen wie Besuch.

Wenn ein Gefühl auftaucht, frage Sie sich:

Welches Gefühl ist das gerade (so gut Sie es benennen kannst)?

Wie fühlt es sich im Körper an (Druck, Wärme, Kälte, Enge…)?

Was könnte dieses Gefühl Ihnen sagen wollen – wofür ist es ein Hinweis?

Sie müssen den „Besuch“ nicht lieben. Aber Sie können ihn einen Moment wahrnehmen, statt ihn sofort rauszuwerfen oder zu überspielen.

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    Kleine Dosis Traurigkeit Traurigkeit vermeiden viele, weil sie Angst haben, dann „nie wieder aufzuhören zu weinen“.Probieren Sie eine kleine Dosis Traurigkeit:

    Nehmen Sie sich 5–10 Minuten Zeit (z. B. mit Musik, die Sie berührt).

    Erlaube Sie sich, genau in dieser Zeit traurig zu sein – mit allem, was dazu gehört.

    Wenn die Zeit vorbei ist, beenden Sie das bewusst: Atmen Sie tief durch, stehen auf, trinken Sie ein Glas Wasser.

    Sie üben so, Traurigkeit in kleinen Portionen zuzulassen, statt sie komplett wegzuschieben oder sich von ihr überfluten zu lassen.

      Die Praxis - MPU-Vorbereitung, Psychotherapie, Coaching und individuelle Beratung - Stiftsymbol

      Wut mit Stift: Wenn Wut da ist, zeigt sie oft: „Hier ist eine Grenze überschritten.“ Bevor Sie sie nach außen entladen oder gegen sich selbst richten, nehmen Sie einen Stift und ein Blatt Papier:

      Schreiben Sie ungefiltert auf, worüber Sie wütend sind. Sie müssen das niemandem zeigen.

      Unterstreichen Sie danach einen Satz, in dem eine wichtige Grenze oder ein Bedürfnis von Ihnen sichtbar wird.

      Fragen Sie sich:

      Gibt es einen Schritt, wie Sie für diese Grenze oder dieses Bedürfnis sorgen können – auf eine Weise, die Ihnen und anderen gerecht wird?

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